Satzung der AGF

Satzung des Vereins Akademie für Gesundheitsförderung e.V.
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
1) Der Verein führt den Namen „Akademie für Gesundheitsförderung (AGF)“; nach der beabsichtigten Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz „e.V.“. 2) Der Sitz des Vereins ist in Altenkunstadt.
3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Zweck
1) Zweck des Vereins ist die Förderung der Prävention von Krankheiten:
Rechtzeitige Erkennung von Krankheiten, sowie – soweit möglich – deren Verhinderung,
Ermöglichung einer sachgemäßen und humanen Behandlung, Unterstützung des
Patienten bei der Verwirklichung der Gesundheitspflege.
2) Dieser Satzungszweck wird verwirklicht durch:
- Aufbau einer gemeinsamen Organisationsstruktur
- Analyse praxis- bzw. fachgebietsübergreifender Synergieeffekte durch Prävention zur
Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen.
- Analyse und Förderung präventiver und kurativer Versorgungsformen unter
qualitätssichernden Aspekten
- Förderung integrativer Versorgungsmöglichkeiten der Fachärzte in Praxis und Klinik
unter Einbeziehung der hausärztlichen Versorgung
- Bündelung und Koordination überregionaler qualitätssichernder Aktivitäten
- Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit
Für die Verwirklichung des Satzungszweckes stellt der Verein Personen aus dem Kreis gemäß
§ 4 1) bzw. 2) als Referenten, die bei Veranstaltungen Aufklärung zur Förderung des
Vereinszweckes betreiben und Vorträge über den Präventionsgedanken halten. Dabei sind bei
jeglicher Informationsvermittlung wissenschaftliche und aus der praktischen Erfahrung
gewonnene Leitlinien einzuhalten. Dementsprechend sind die Mitglieder verpflichtet, eine
kontinuierliche Weiterentwicklung des Wissensstandes anzustreben.
§ 3 Arbeitstagung
Der Verein hält mindestens zweimal jährlich eine Arbeitstagung ab.
§ 4 Mitgliedschaft
1) Ordentliche Mitglieder des Vereins können alle Fachärzte werden.
2) Außerordentliche Mitglieder können alle Berufsverbände der Fachärzte, fachärztliche
Vereine sowie einzelne juristische Personen, Selbsthilfegruppen und engagierte
nichtärztliche Einzelpersonen werden. Sie haben in der Mitgliederversammlung
Anwesenheits- und Rederecht, aber kein Stimm- oder Wahlrecht. Sie können zu
Mitgliedern des Beirats bestellt werden.
3) Dem Verein ist eine schriftliche Beitrittserklärung vorzulegen.
4) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand, vgl. § 7 1).
5) Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.
6) Die Mitgliedschaft beginnt mit der Bekanntgabe des die Aufnahme aussprechenden
Beschlusses des Vorstandes an das Mitglied.
7) Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar und nicht vererblich
8) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss des Mitglieds.
9) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung an den Vorstand zum Ende eines
Kalenderjahres mit vierwöchiger Kündigungsfrist.
10) Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes ist der Verein berechtigt, ein Vereinsmitglied aus
dem Verein auszuschließen.
Ein solcher Grund liegt insbesondere vor:
- bei Verstoß gegen den Zweck des Vereins,
- bei grob illoyalem Verhalten.
Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung. Vor der Beschlussfassung
ist dem betroffenen Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu
geben, sich zu den schriftlich mitgeteilten Ausschlussgründen persönlich vor dem
Vorstand oder schriftlich zu äußern.
§ 5 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
- die Mitgliederversammlung
- der Vorstand
- der Beirat.
§ 6 Mitgliederversammlung
1) Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
- die Wahl des Vorstandes
- die Wahl des Beirates
- die Entgegennahme des Jahresberichtes
- Finanzbericht incl. Rechnungsprüfung
- die Beschlussfassung über geplante Aktivitäten des Vereins
- die Beschlussfassung über Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeiträge
- die Aufstellung und Änderung der Geschäftsordnung und der Satzung
- die Beschlußfassung über den Ausschluss eines Mitgliedes aus wichtigem Grund.
- die Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins
2) Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie findet auch statt,
wenn der Vorstand diese einberuft, dies die Interessen des Vereins erfordern oder
mindestens 10 % der Mitglieder dies verlangen.
3) Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung unter Einhaltung einer Frist
von 4 Wochen vom Vorstand bzw. dessen Beauftragten schriftlich einzuladen. Die
Tagesordnung wird vom Vorstand aufgestellt. Anträge zur Tagesordnung müssen beim
Vorstand schriftlich mindestens 7 Tage vor der Mitgliederversammlung eingereicht
werden.
4) Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden
Mitglieder.
Bei Satzungsänderung, Änderungen der Geschäftsordnung bzw. bei Auflösung der
Arbeitsgemeinschaft ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder erforderlich.
5) Ein Mitglied ist nicht stimmberechtigt, wenn die Beschlussfassung die Vornahme eines
Rechtsgeschäfts mit ihm oder die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreites
zwischen ihm und dem Verein betrifft.
6) Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die
vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.
§ 7 Vorstand
1) Der Vorstand besteht aus dem 1., dem 2. und dem 3. Vorsitzenden, dem Schatzmeister,
dem Schriftführer und mindestens einem Beisitzer.
2) Aufgaben des Vorstandes sind:
- Vertretung des Vereines gerichtlich und außergerichtlich; die aktive Vertretung
erfolgt dabei durch zwei Vorstandsmitglieder aus dem Kreis von 1. Vorsitzendem, 2.
und 3.Vorsitzendem.
- Geschäftsführung des Vereins
- Planung und Koordinierung von Aktivitäten des Vereins
- Einberufung der Mitgliederversammlung
- Vorlage eines Entwurfes der Geschäftsordnung an die Mitgliederversammlung
- Honorierung der Referenten, vgl. § 2 2), gemäß den Regelungen der
Geschäftsordnung
- Vorlage des Rechenschaftsberichts einschließlich Finanzbericht an die
Mitgliederversammlung
- Planung und Vorbereitung der Arbeitstagungen
- Pressearbeit
- Entscheidung über die Aufnahmeanträge zum Verein.
3) Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von
3 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl des Vorstands erfolgt bei
Akklamation; auf Antrag und bei mehreren Bewerbern in schriftlicher, geheimer Wahl.
Die Wahl erfolgt gemäß Wahlordnung.
4) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, außer die Beschlüsse über
die Entscheidung der Aufnahme von außerordentlichen Mitgliedern. Diese Beschlüsse
sind mit 2/3 Mehrheit der Anwesenden Vorstandsmitglieder zu fassen.
§ 8 Beirat
Der Vorstand hat das Vorschlagsrecht für die Besetzung des Beirats. Der Beirat wird durch
die Mitgliederversammlung bestimmt. Die Funktion und Zusammensetzung des Beirates
sollen sich an den anfallenden Aufgaben orientieren.
§ 9 Mitgliedsbeiträge
1) Bei der Aufnahme in den Verein ist eine Aufnahmegebühr zu entrichten. Außerdem
werden von den Mitgliedern Jahresbeiträge erhoben.
2) Zur Finanzierung besonderer Vorhaben können auf Beschluss der
Mitgliederversammlung Umlagen erhoben werden.
3) Höhe und Fälligkeit von Aufnahmegebühren, Jahresbeiträgen und Umlagen für
ordentliche und außerordentliche Mitglieder werden von der Mitgliederversammlung
festgelegt.
§ 10 Schlussbestimmung
Bei Auflösung des Vereins fällt das verbliebene Vermögen an eine oder mehrere, noch zu
bestimmende gemeinnützige, medizinische Organisation im In- und/oder Ausland.
Die Entscheidung hierüber trifft die Mitgliederversammlung.